Jefferson Starship
"Windows of Heaven"
1998, CBH Records / SPV
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Wer soll da noch durchblicken?
Ende der Sechziger wurde diese Band unter dem Namen "Jefferson
Airplane" als Hippie-Kommune gegründet, mutierte dann
irgendwann Mitte der Siebziger Jahre zum "Jefferson Starship"
und spielte fortan astreinen Mainstream-Rock. In den Achtzigern
verzichtete man dann ganz auf den "Jefferson", nannte sich
wesentlich zeitgemäßer nur noch "Starship", und
die Musik wurde immer Radio-tauglicher und seichter. Hits wie "We
built this City" und "Sarah" kennt wohl jeder. Dann
gab es ein kurzes Comeback diverser Original-Mitglieder unter dem
Namen "Jefferson Airplane", während gleichzeitig das
"Starship" noch existierte. Und nun also wieder "Jefferson
Starship", aber mit der Hippie-Musik des "Airplane".
Na, seid ihr jetzt auch so verwirrt wie ich? Tja, die Neunziger
machen's möglich, daß auf einmal auch wieder Musik
gespielt werden darf, die bereits dreißig Jahre alt ist. Denn
genauso klingen die Songs auf "Windows of Heaven", auch
wenn sie dem Anschein nach neu sind. Aber Hand aufs Herz: Wer
braucht das? Hirngespinste der Alt-68er Paul Kantner, Marty Balin,
Prairy Prince & Co., dazu noch mit so grauenhaft schlechtem
Gesang, daß es jeder Beschreibung spottet? Die klare Antwort:
keiner! Commander Jefferson darf endlich in Rente gehen!
Wertung: 1
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... sorry, no english summary of this review ...
1 points
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© 10/1998 Renald Mienert
DURP - eZine from the progressive ocean
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