Chandelier
"Timecode"
1997, Inside Out
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Mit Chandelier meldet sich eine der populärsten deutschen Prog-Bands zurück. Die beiden ersten Alben der Band „Pure" (1990) und „Facing Gravity" (1992) sind so
ziemlich das beste, was es im Melodic-Prog hierzulande bisher gab, doch dann war erst einmal Funkstille angesagt, und wenn es doch mal Neuigkeiten gab, dann
deuteten diese eher auf eine Auflösung hin, als auf eine neue Platte. Immerhin mußte man sich von der Rhythmus-Sektion trennen, fand dann aber doch Ersatz und vor
allem Elan für eine dritte Veröffentlichung. Die heißt „Timecode" (Inside Out) und beweist, daß die Band um den genialen Frontmann Martin Eden nichts verlernt hat. Die
Produktion ist professioneller ausgefallen, die Songs haben an Komplexität gewonnen, ohne allerdings aus dem Neo-Prog-Genre auszubrechen. Und eine Ballade wie
„Child of Hope" nimmt es mühelos mit den Klassikern der beiden ersten Alben auf. Die werden übrigens immer noch bzw. wieder über SPV vertrieben. Die Zeitangaben auf
dem 74minütigen Album werden übrigens tatsächlich codiert gemacht, freilich war ich zu blöd, ihn zu knacken, und das trotz neun Semester Kybernetik.
Wertung: 7
Bitte erwähne bei einer eventuellen Bestellung, daß Dein Interesse von der DURP geweckt wurde.
... sorry, no english summary of this review ...
7 points
Don't forget to mention the DURP in your order !
© Renald Mienert
DURP - eZine from the progressive ocean
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