Symphony X
"Symphony X"
1996, Inside Out/SPV
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Gelegentlich kommt es vor, daß die deutsche Veröffentlichung von Alben nicht in der gleichen zeitlichen Reihenfolge stattfindet wie im ursprünglichen Erscheinungsland.
Was im vorliegenden Fall bedeutet, daß das Debüt der amerikanischen ProgMetal-Band aus dem Jahre 1994 erst jetzt in Deutschland vorliegt, während wir uns bereits seit
einem knappen Jahr am Nachfolger „The Damnation Game" (wurde auch im SX vorgestellt) erfreuen konnten. Da laut Infoblatt der Plattenfirma das zweite Album gegenüber
dem Debüt kompositorisch eine mächtige Steigerung ist, müßte dieses ja eigentlich grottenschlecht sein, und das ist es nun wirklich nicht. Auch auf dem Erstling finden
wir bereits alle Merkmale, die auch das zweite Album auszeichen: gewaltige Doublebassdrum-Geschosse, plötzliche Tempiwechsel und jede Menge Spiefreude. Nach dem
düsteren Intro geht es bei den nächsten vier Songs kompromißlos hart zur Sache, bis dann mit „Shadows of Grey" eine Ballade eine wohlverdiente Verschnaufpause bietet
und anschließend geht es wieder in die Vollen. Zum Abschluß des Albums gibt es dann noch eine zwölfminütige „Lektion vor dem Sterben". „A Lesson for Dying" verbindet
in eindrucksvoller Weise balladeske mit Metalpassagen wartet außerdem mit einem richtig schön vertrackten Instrumentalpart auf - ein würdiger Abschluß für eine
gelungene CD. Cover und Sound entsprechen dem heutigen Standard und tragen so zu dem positiven Gesamteindruck bei.
Wertung: 6
Bitte erwähne bei einer eventuellen Bestellung, daß Dein Interesse von der DURP geweckt wurde.
... sorry, no english summary of this review ...
6 points
Don't forget to mention the DURP in your order !
© Renald Mienert
DURP - eZine from the progressive ocean
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